Informationen zu den Behandlungskosten


 

 

Gesetzlich Versicherte haben nach § 12 Sozialgesetzbuch V nur Anspruch auf Leistungen, die „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder wirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die (gesetzlichen) Krankenkassen nicht bewilligen“ (Bundesgesundheitsministerium).

 

So dürfen bei Kassenpatienten eine 3D-Simulation, ästhetisch motivierte Verbesserungen, minimalinvasive OP-Techniken, Funktionsdiagnostik, aufwändige DVT-Diagnostik und -planung etc. keine Berücksichtigung finden.

 

Demgegenüber haben privat zusatzversicherte Patienten ebenso wie Privatpatienten Anspruch auf die bestmögliche Versorgung.

Eine Krankenhaus-Zusatzversicherung ist daher für die Behandlung von Vorteil und sollte abgeschlossen werden.

 


Die wichtigsten Patienten-Fragen auf einen Blick


Warum bringt eine bimaxilläre Umstellung ein besseres Ergebnis als die Verlagerung nur eines Kiefers?

Ästhetik und Funktion sind gleichermaßen wichtig. Wenn man nur einen Kiefer verlagert, gibt es häufig nur funktionelle wie ästhetische Kompromissergebnisse. Die Ergebnisse werden stabiler bei gleichzeitiger funktioneller Verbesserung der Nasenatmung, Zungenfunktion etc.

Daher führen wir eine aufwändige 3 D-Planung durch, um das bestmögliche Ergebnis mit dem geringsten Aufwand zu erzielen.

 

Was haben meine Kopfschmerzen/ Kiefergelenksprobleme/ Tinnitus/ Schwindel mit meiner Kieferfehlstellung zu tun?

Zahn- und Kieferfehlstellungen führen zu Gelenküberlastungen, die auf Grund der anatomischen und funktionellen Zusammenhänge derartige Problem erklären.

 

Wie lange dauert die OP?

In der Regel 2 Stunden. Wenn zusätzlich das Kinn korrigiert werden soll, dann kann es auch einmal länger dauern. Wir informieren Sie hierzu aber nochmals ausführlich in einem Vorgespräch.

 

Wann kann ich wieder essen?

Sie können zu jeder Zeit essen, trinken, Zähne putzen. Wenn Sie die Klinik verlassen, dürfen Sie bereits weiche Kost wie Nudeln etc. essen.

 

Wie lange falle ich aus?

Der Klinikaufenthalt beträgt 3 Tage, die Arbeitsunfähigkeit je nach beruflicher Belastung 2-3 Wochen.

 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt nach § 12 SGB V nur die „kassenwirtschaftlichste“ Variante. Diese darf z.B. keine ästhetischen Aspekte berücksichtigen und bildet nicht die aufwändige Planung und operative Umsetzung ab, die ein optimales Ergebnis erfordern. Demgegenüber haben Patienten, die eine Private Zusatzversicherung abgeschlossen haben oder privatversichert sind, Anspruch auf die bestmögliche Variante in minimal invasiver Technik.