Dysgnathie und Surgery–First


Erst die Dysgnathie-OP, dann die KFO

Durch dieses Vorgehen kann die Dysgnathie Behandlung beschleunigt werden und die Tragezeit der Zahnspange verkürzt werden. Dabei wird zuerst die Dysgnathie Operation durchgeführt und im Nachgang die kieferorthopädische Behandlung. Die optische, ästhetische Verbesserung erfolgt durch die Dysgnathie-Chirurgie also sofort und die Feineinstellung dann im Anschluß.

Bei dieser Methode werden die Zahnbögen in der Regel nach der geplanten Dysgnathie Operation durch die kieferorthopädische Behandlung ausgeformt und harmonisiert. Bei diesem Vorgehen fällt die bis zu 12 Monate dauernde Vorbehandlung aus. Durch die Umstellung im Behandlungsablauf wird diese neuartige Methode als „Surgery-First“ bezeichnet. Die Dysgnathie Behandlungszeit lässt sich dadurch wesentlich verkürzen. Ausschlaggebend dafür ist die beschleunigte Zahnbewegung, die postoperativ beobachtet wird und durch die Kieferorthopädie ausgenutzt werden kann. Im Normalfall ist die kieferorthopädische Therapie daher bei Surgery-First Patienten bereits 6 Monate nach der Dysgnathie Umstellungsosteotomie abgeschlossen und damit die gesamte Behandlungsdauer deutlich verkürzt.

Voraussetzung für ein solches Vorgehen ist eine ausreichende Mitarbeit und Motivation des Patienten.



Was, Wann, Wie


Ablauf:

Erst kieferchirurgische Dysgnathie Korrektur, dann

kieferorthopädische Feineinstellung

Vorteile:

· verkürzte Behandlungszeit

· Direkte ästhetische Verbesserung

· Direkte funktionelle Verbesserung


Ob diese Art des Vorgehens für Sie geeignet ist klären wir in einem Beratungsgespräch mit Ihnen und in enger Abstimmung mit Ihrer / Ihrem behandelnden Kieferorthopädin / Kieferorthopäden. 

Die unbedingte kieferorthopädischen Behandlung nach der Dysgnathie Operation ist für ein perfektes Ergebnis Voraussetzung!